Montag, 7. März 2016

Interview zum Bloggergeburtstag mit Lucy Stern Teil 1




Huhu ihr Lieben,

wie ihr vielleicht schon bei Facebook mitbekommen habt, feier ich den heutigen Bloger-B-Day mit der lieben Lucy Stern.

Dabei gibt es jede Menge Fragen für die Lucy mir Rede & Antwort stand und die ihr heute nach und nach zu lesen bekommt, natürlich gibt es später auch ein tolles Gewinnspiel, wofür ihr allerdings eine kleine Frage beantworten müsst. Die Antwort findet ihr dann in diesem ersten kompletten Teil des Interviews. :)

Nun aber erstmal viel Spaß beim Lesen








1. Zu Beginn stell dich doch bitte kurz selbst vor. J

Lucy Sterns ProfilbildDie schlimmste Frage des gesamten Interviews für mich *lach*. Ich bin Jungautorin, denn mein Debüt hatte ich erst im Mai 2015. Allerdings habe ich – wie viele andere Autoren – schon davor auf einer Internetplattform begonnen zu schreiben. Vor ziemlich genau zwei Jahren, um genau zu sein. Im Vergleich zu vielen Autoren habe ich es genau andersherum gemacht: erst Verlag, dann Indie.

Privat kann ich mir ein Leben ohne Tiere nicht vorstellen, weigere mich standhaft Strandurlaub zu machen und liebe scharfes Essen. 

Was ich nicht mag, sind haufenweise Klischees. Da lautet für mich: Die Dosis macht das Gift und ich möchte lieber etwas weniger davon in meinen Geschichten haben. Ohne kommt man nie aus, das will ich auch nicht. Für mich ist es das größte Kompliment „mal was anderes“ oder „das habe ich so noch nie gelesen“ als Rückmeldung zu bekommen. 

Darüber hinaus mag ich es nicht, in ein Schema gepresst zu werden, weshalb ich munter in Reihen und Genres wechsle.


2. Wie kam es dazu, dass du zu schreiben anfingst? Hattest du eine bestimmte Person die dich ermutigt hat dein Vorhaben in die Tat umzusetzen? Wolltest du schon als Kind Bücher schreiben?

Ich habe nie vorgehabt zu schreiben. Eigentlich hätte ich vor drei Jahren noch abgestritten, auch nur einen Funken Kreativität zu besitzen. 

Mein Job ist mit vielen Dienstreisen verbunden und nicht jede Stadt ist wirklich ... sehenswert ;). Wenn dann das Wetter noch ein Drama ist, hängt man abends förmlich in seinem Zimmer fest. Meine Fantasie war schon immer beim Musikhören sehr rege und irgendwann habe ich mir dann einen Stift gegriffen ... dann einen Laptop ... und daran hänge ich heute noch :D


3. Gibt es einen bestimmten Ort, wo du dich zum Schreiben zurückziehst?

Nein, ich kann überall schreiben, nur nicht im Bett. 


4. Unter meinen Lesern gibt es bestimmt auch den ein oder anderen, der selbst schon mal zumindest angefangen hat etwas zu schreiben und irgendwann an eine Stelle kam wo er nicht mehr weiter wusste. Hattest du jemals einen solchen Moment? Wenn ja, wie gingst du damit um bzw. hast du für unsere Leser einen Tipp, wie man wieder die Schreibfeder schwingen lassen kann? 

*hüstel* Also ich komme ständig an solche Stellen. Ich kann nicht an jedem Tag eine traurige Szene, eine prickelnde oder amüsante Dialoge schreiben. An manchen Tagen geht alles, an anderen nur ausgewählte Szenen. Dann schreibe ich einfach das, was mir gerade gut von der Hand geht oder die Szene, die lebendig vor meinem Auge ist.

Das bedeutet natürlich, dass ich eine absolut chaotische Autorin bin, was die Reihenfolge der Szenen angeht. Allerdings ist das nicht jedermanns Sache. Wer strikt alles von A bis Z abarbeiten muss, wird bei meiner Art zu schreiben ein nervöses Augenzucken bekommen. Ich hingegen kann noch nicht mal ein Lektorat von Anfang bis Ende durcharbeiten, sondern scrolle wild durchs Dokument.

Was bei einem hartnäckigen Brett vorm Kopf immer hilft, ist der Austausch mit Gleichgesinnten. Allerdings klingt das einfacher, als es ist, denn Nicht-Schreiberlinge haben meist Probleme, sich in Schreiberling-Nöte hineinzuversetzen. Und auch Schreiberling ist nicht gleich Schreiberling, die Chemie muss passen. Aber wenn man jemanden gefunden hat, ist das die beste Medizin gegen Blockaden, würde ich sagen. 


5. Was war dein erstes Buch welches du geschrieben hast, wenn auch ohne es zu veröffentlichen?

Das war der erste Teil meiner Devil Reihe, der mein achtes Buch wurde.


6. Schreibst du für einen Verlag oder als Self-publisher? 

Ich schreibe als Self-publisher.


7. Vom Verlag zum Self-Publishing, was war für dich entscheidend diesen Schritt zu tun? Bereust du es vielleicht oder war es aus deiner Sicht eine der besten Entscheidungen?

Ich habe sehr genaue Vorstellungen und eine gewisse Erwartungshaltung, was den Umgang mit meinen Büchern angeht. Wenn das nicht erfüllt wird und man sich auch nicht annähernd kann, sollten sich die Wege als logische Konsequenz trennen. Wie in jeder Beziehung, ob Job, Privat oder eben Hobby. Und ich würde es jederzeit wieder so machen. 


8. Ist das Schreiben dein Hauptberuf? Wenn nein dürfen wir erfahren, was du sonst noch machst?

Um Himmels Willen, nein, das ist und bleibt ein Hobby. :) Ich hätte Angst, dass mir das Schreiben und damit das, was ich von Herzen liebe, irgendwie kaputt gemacht wird. 

Außerdem habe ich viel Zeit und Arbeit in mein Studium investiert. Das möchte ich nicht einfach so alles für einen Traum hinschmeißen, der sich dann vielleicht zu einem Albtraum entwickelt. 

Ansonsten habe ich einen Vollzeitjob im Büro. Da ich mir generell den Mund dabei fusselig rede, wenn ich erkläre, was ich genau tue, belassen wir es dabei. :D



Ein paar kurze Vorlieben:


Chips, Gummibären oder lieber Schokolade? 
Chips UND Schokolade. <3 Tagesformabhängig.


E-Book oder das gute alte Papier? 
Mittlerweile beides. Lieblingsbücher aber immer in Papier.


Welches Buch liegt zurzeit auf deinem Nachttisch? 
Schmetterlingsküsse: Sechs Monate & Dreizehn Tage von Isabelle Richter <3


Lieblingsland? 
Hab leider keines mehr :(


Frühling, Sommer, Herbst oder Winter? 
Frühling!


Lieblingsessen? 
Wechselt immer. Derzeit alles, was indisch ist.


Tee oder Kaffee? 
Kaffee-Junkie.


Lieblingsfarbe?
Aktuell Violett.


Fortsetzung folgt!


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