Samstag, 13. August 2016

Reihenvorstellung (1) - Anja Saskia Beyer - Liebe Dich Surfer Reihe

Anja Saskia Beyer - Liebe Dich - Surfer Reihe


Zur Autorin:


Anja Saskia Beyer studierte in München Theaterwissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Werbepsychologie. Seit 1996 schreibt und arbeitet sie erfolgreich für das Fernsehen, z.B. als Dramaturgin der ,Lindenstraße', als Autorin für ,Für alle Fälle Stefanie', ,Anna und die Liebe', ,Verliebt in Berlin', ,Dahoam is Dahoam' ... 
Ihr Roman "Himbeersommer" ist im Februar 2013 im Doyé Verlag erschienen und hielt sich über neun Monate in den Top 100 Humor.
Wer ihn gern in Englisch lesen möchte, er wurde auch ins Englische übersetzt und heißt da: "Loving Nora".
Ihr Roman "Liebes Herz" erschien am 1. Dezember 2015 im Knaur Verlag.
"Liebe Dich - ewig" erschien im Juli 2016 und "Mandelblütenliebe" wird am 13. September 2016 bei Amazon Publishing erscheinen.

Die Autorin lebt mit Mann, zwei Kindern und zwei Wellensittichen in Berlin.

http://www.facebook.com/AnjaSaskiaBeyer 
www.Anja-Saskia-Beyer.com 




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Emma Thompson ist jung, Studentin und allein. Seit einem zutiefst verstörenden Erlebnis vor ein paar Jahren hat sie das Vertrauen in Männer verloren.
Als ihre quirlige Mutter zu ihrer Jugendliebe ins große Berlin ziehen will, geht Emma mit und versucht einen Neuanfang.
Dabei lernt sie an der Uni den Surfer und Studenten Ben, Mitte 20, kennen – ziemlich attraktiv und unnahbar.
Trotz seiner abweisenden Art fühlt sich Emma zu Ben hingezogen.
Aber auch er trägt schon viel zu lange ein dunkles Geheimnis mit sich herum. Schaffen es Emma und Ben, wieder zu vertrauen und bedingungslos zu lieben?

Dies ist der 1. Band einer Liebesromanreihe, bei der alle Bücher unabhängig voneinander gelesen werden können. Band 2 "Liebe Dich - ewig" erschien im Juli 2016. Hierin geht es um Caros Geschichte, aber hier begegnet ihr auch wieder Emma und Ben .


Textschnipsel aus „Liebe Dich -immer“, Band 1 der „Liebe Dich Surfer-Reihe“

Nur weg hier, dachte Emma. Doch im gleichen Moment wurde ihr klar, dass es sich um die neue Arbeitsstelle ihrer Mutter handelte. Sie würde jetzt öfter hier sein.
»Komm Emmchen, wir fragen mal den Barkeeper, ob er der Chef ist«, unterbrach ihre Mom ihre Gedanken. Und schon schob sie Emma auf die Strandbar zu.
»Nenn mich hier bitte nicht Emmchen«, wisperte sie ihrer Mutter noch zu, ließ sich aber schieben. Denn sich zu wehren hätte noch lächerlicher ausgesehen. Gerade als sie an der Bar standen und ihre Mom charmant den Barkeeper befragte, ob er denn der Chef sei, hörte Emma eine männliche, angenehme Stimme in ihrem Rücken. »Hi, wie geht`s?«
Wer sprach sie da an? Sie drehte sich irritiert um. Ein großer Typ in ihrem Alter, mit kurzen, aschblonden Haaren und einem sympathischen Gesicht, stand hinter ihr und begrüßte die Surfer-Clique. Er trug einen nassen Wetsuit, unter dem sich sein sportlicher Oberkörper abzeichnete, wurde von allen freudig begrüßt. Natürlich hatte er nicht sie gemeint. Emma schalt sich innerlich selbst. Dabei starrte sie ihn von der Seite an und in dem Moment drehte er sich zu ihr um. Ihre Blicke trafen sich und Emma wollte eigentlich schnell wieder wegsehen, doch seine leuchtend blauen Augen sahen so traurig aus und das irritierte sie sehr. Ein Wassertropfen rann ihm über die Stirn, er wischte ihn weg und blickte sie an. Mit hochrotem Kopf sah Emma zu Boden.
»Und, Ben? Genug gesurft? Ganz schön kalt das Wasser heute, oder?«, fragte ihn der Rothaarige gerade.
»Für mich nicht«, erwiderte dieser Ben knapp und würdigte Emma keines Blickes mehr. Seltsamer Typ, dachte sie nur.
Ihre Mutter wandte sich freudestrahlend Emma zu. »Emm... ich meine, Schatz, es hat alles geklappt. Morgen, an meinem ersten Tag, da wird der Chef da sein. Jetzt können wir erst mal in Ruhe ankommen und unsere Bude beziehen.«
Dankbar, dass sie entfliehen konnte, nickte Emma rasch, sah sich nach Anton um, der mittlerweile mit seinen neuen Sandalen im See stand. Natürlich. Das war wieder so typisch für ihn. Emma rannte zu ihm, nur weg von diesen Leuten, die ihr so fremd waren, die ihr Angst einflößten. »Aaaanton! Raus da mit den Sandalen! Mensch, die waren doch ganz neu!«, rief sie.

Anton drehte sich verträumt um. Er hatte es nicht mit Absicht getan. Offensichtlich hatte er wirklich nicht daran gedacht. Emmas Ärger auf ihren kleinen Bruder verrauchte sofort. Sie bedeutete ihm gestisch, herauszukommen. Der Kleine sah noch einmal begeistert auf den See, drehte sich zu ihr um und flitzte in ihre Richtung. Emmas Blick schweifte kurz zu der Clique. Dieser Ben stand nun in sich gekehrt neben der hübschen Dunkelhaarigen, die auf ihn einredete, hörte ihr aber offensichtlich nicht zu. Das Mädchen hatte einen makellosen Körper, aber Bens Augen wanderten ... zu Anton. Verblüfft beobachtete Emma das. Dieser Ben starrte Anton düster an. Verwundert, mit gerunzelter Stirn, sah Emma hin. Wieso blickte dieser Typ den kleinen Anton so finster an?




Liebe Dich - ewig (Liebe Dich - Surfer-Reihe 2) von [Beyer, Anja Saskia]

Zum Inhalt:


Gibt es ein Rezept für das Glück? Oder gar für die ganz große Liebe?

»Und, Caro, was macht die Liebe? Hast du wieder einen neuen Freund oder bist du etwa immer noch Single?«
Wie Caro diese Familienfeiern mit ihrer penetranten Tante Netti hasst. Caro wurde von ihrem Ex zutiefst verletzt, will sich die nächsten Jahre auf keinen Mann mehr einlassen. Sie flüchtet in den Garten der Villa am See, bekommt einen heftigen Asthmaanfall. Ein attraktiver, tätowierter Typ auf einem Boot „rettet“ sie und trägt sie auf seinen Armen ins Haus zurück. Aber wie soll sie in seiner Nähe Luft bekommen? So schnell er da war, ist er wieder weg. Caro ist verwirrt. Dann meint auch noch Caros Vater, Herzchirurg und Glücksforscher, das Rezept gefunden zu haben, wie Caro endlich wieder glücklich wird und bewirkt leider das genaue Gegenteil.


Dies ist Band 2 der „Liebe Dich-Surfer-Reihe“ (Band 1 „Liebe Dich – immer“). Jede Geschichte ist in sich abgeschlossen und kann sehr gut für sich gelesen werden, es tauchen bekannte Charaktere auf.


Textschnipsel aus „Liebe Dich – ewig“, Band 2 der "Liebe Dich-Surfer-Reihe“. Jede Geschichte ist abgeschlossen und kann für sich gelesen werden. (Band 1: „Liebe Dich – immer“)

(….) Die alte Villa ihrer Großmutter lag am Rand von Berlin, direkt am Müggelsee, der funkelnd und still in der Nachmittagssonne vor ihr lag. Caro entstammte einer gutsituierten Familie. Das Anwesen und auch das Bootshaus, das sich ein paar Kilometer weiter am See befand, an einer einsamen Stelle, gehörte schon seit Generationen zu ihrem Familienbesitz. 
Caro nahm einen tiefen Atemzug, aber ihre Lunge fühlte sich an, als würde sie zusammengedrückt. Sie strich sich ihre naturblonden, langen Haare zurück, ihr Herz hämmerte. Erneut holte sie Luft, aber ihre Lungenflügel schienen seltsam zugeklebt zu sein. Es fiel ihr plötzlich unsagbar schwer zu atmen. Leichte Panik stieg in ihr auf. Ihr Asthma meldete sich doch nicht etwa nach Jahren zurück? Das durfte nicht wahr sein. Nach der Trennung ihrer Eltern hatte es begonnen, aber seit vier Jahren ungefähr hatte es Ruhe gegeben. Und jetzt ging es wieder von vorne los? Natürlich trug sie kein Spray mehr mit sich herum. Warum auch? Ruhig bleiben, redete sich Caro angespannt zu. Eine Hand auf der Brust ging sie weiter die Wiese entlang, atmete, schloss die Augen, versuchte, sich zu entspannen, atmete tiefer, doch nichts half. Ihr Atem ging jetzt flach und stoßweise. Ihre Beine fühlten sich wie Pudding an, sie spürte, sie würden sie nicht zurück zur Villa tragen. Wie durch einen Schleier registrierte Caro in ihrer Not, dass ein kleines Ruderboot hinter dem Schilf hervorkam und an Großmutters Steg anhielt. Ein junger Mann und ein Hund saßen darin. Sie keuchte. Der Mann blickte siealarmiert an, merkte sofort , was los war. Und auch der Hund fiepte aufgeregt. Er sprang als Erster auf den Steg, sein Herrchen folgte ihm, eilte zu ihr. Caro spürte eine nasse Hundeschnauze an ihrem Bein, bekam jetzt kaum noch Luft, presste hervor: »Mein Vater, holen Sie meinen Vater, er ist Arzt, ich kann nicht mehr ... meine Beine...« 
Seine türkisblauen Augen funkelten wie das Wasser um ihn herum, oder verschwamm nur gerade alles vor Caros Augen, weil sie inzwischen panisch nach Luft rang? 
»Sam lass«, sagte er seinem Hund, packte sie kurzerhand, befahl dem Hund sitzen zu bleiben. Der bellte auf, aber gehorchte. Der Mann trug Caro in seinen Armen rasch zur Villa, als wöge sie nur so viel wie eine Elfe. Dabei redete er mit warmer Stimme auf sie ein: »Du musst versuchen, ruhig zu bleiben. Gaaanz ruhig.«
Caro nickte keuchend, versuchte, auf ihn zu hören, ihre Ausatmung war verlängert. 
»Habt ihr ein Spray im Haus?«
Sie schüttelte den Kopf.
»Du brauchst zwei starke Espressi. Und bis dahin spitzt du die Lippen und atmest gepresst dadurch«.
Caro tat wie ihr befohlen, wieso hatte sie nicht selbst daran gedacht. Woher kannte sich der Typ so gut damit aus? Mit Druck atmete sie durch ihre spitzen Lippen ein und aus, um den Blutdruck wieder herunterzuholen.
Es half. Jetzt erst registrierte sie, dass er ein hübsches Gesicht besaß, das dem ihren sehr nahe war. Dass er gut roch und dass sich an seinem rechten Unterarm ein Tatoo befand. Irgendein Schriftzug, den sie aus ihrer Perspektive nicht entziffern konnte. 
Schon waren sie auf der Terrasse angelangt. Und mit einem lauten Rumms der Terrassen-Flügeltüren trat er mit ihr im Arm in Großmutters antikes Esszimmer und rief: »Schnell, sie braucht zwei Espressi! Das weitet die Blutbahnen.« 

Die Verwandtschaft, allen voran ihr Paps und Großmutter, standen sofort alarmiert auf. Großmutter hastete in die Küche, gefolgt von Eduard, der ihr helfen wollte. Caros Paps kam zu ihr, fühlte ihren Puls. Tante Netti stieß aus: »Um Gottes willen, was macht dieser Kerl mit ihr?« (…)


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