Montag, 3. Oktober 2016

Buchvorstellung baldiger Neuerscheinung der lieben Inka Loreen Minden

Buchpräsentation:


Zum Inhalt:

INKA LOREEN MINDEN

FURY
Warrior Lover 8

Er zog ihren Kopf zurück, drängte sich noch fester an sie und wollte sie nie wieder loslassen. Am liebsten wollte er sie auf diesen süßen Mund küssen, den sie zu einer schmalen Linie zusammengepresst hatte.
»So sieht das jetzt aus?«, brachte sie erzürnt hervor. »Ihr nehmt euch nun in dieser Stadt alles, was ihr wollt?«
Und wie er sie wollte.



Fury hütet ein Geheimnis, für das er sich zutiefst schämt, obwohl er deswegen in seinem alten Leben der Star einer verruchten Show war. Aus diesem Grund will er nichts empfinden, schon gar nicht für eine Frau.

Melina ist nach dem Sturz des Regimes eine Flüchtige, weil sie für die Regierung gearbeitet hat. Dabei wollte sie nur den Kindern helfen, die ihrer Obhut unterstellt waren.

Im Chaos nach der Revolte in New World City trifft Melina auf den verschlossenen Kämpfer Fury und beide spüren augenblicklich eine einzigartige Verbindung zueinander. Doch Fury steht im Dienst des brutalen Sabre, der mit einer Splittergruppe der Warrior eine Schreckensherrschaft unter der Kuppel errichtet hat und das Volk mit grausamen Gladiatoren-Spielen an sich binden will. Ausgerechnet Fury soll Melina vor laufenden Kameras foltern. Wird der kühle Krieger es schaffen, sein Geheimnis zu wahren und sie gleichzeitig zu schützen?

♥ Ein leidenschaftlicher, heißer Liebesroman mit Action, Tortured Heroes, Romantik und Happy End. ♥

Zum besseren Verständnis der Serie wird empfohlen, die Bücher der Reihe nach zu lesen:
Jax, Crome, Ice, Storm, Nitro, Andrew, Steel, Fury, Tay

Leseprobe:

Plötzlich zog Melina hinter ihrem Rücken ein Messer hervor und sprang auf.
Zum Glück konnte Fury es dank seiner außergewöhnlichen Reflexe mit Leichtigkeit abwehren, indem er einfach ihr Handgelenk packte und so fest zudrückte, dass sie automatisch die Finger öffnete. Klirrend landete die Klinge auf dem Boden, während Melina ein Schmerzenslaut entwich.
Sofort lockerte er den Griff, ließ sie aber nicht los. »Mach das nie wieder, hörst du«, knurrte er und drückte sie mit seiner ganzen Gestalt gegen den Abluftschacht. Ihre Attraktivität hatte ihn abgelenkt und unvorsichtig werden lassen. Er hätte sie auf die Beine zerren und nach Waffen durchsuchen müssen!
Melina war ein Stück kleiner als er, aber größer als die meisten Frauen. Ihr Atem schlug in abgehackten Stößen an seinen Hals und sie hätte zubeißen, ihm die Schlagader durchtrennen können.
Fury wurde es bei dem Gedanken schwindelig und er drehte sein Kinn ein Stück, um ihr mehr Angriffsfläche zu bieten, als würde er genau das wollen. War er verrückt?
Nein, er spürte, dass ihre Angst nachgelassen hatte und sie ihm nicht wehtun wollte. Sie schaute mit aufgerissenen Augen zu ihm auf, als würde auch sie fühlen, dass es zwischen ihnen eine besondere Verbindung gab.
Er traute sich nicht, sie anzusehen, aus Angst, vollends in ihren schönen Iriden zu ertrinken. Stattdessen fühlte er ihre langen Beine an seinen Schenkeln, selbst durch den Stoff seines Overalls, was es nicht besser machte. Ihr Körper war groß, grazil und doch geschmeidig und weiblich. Mit den perfekten Rundungen an den richtigen Stellen.
Wenn sie wirklich ein wenig wie er war – also kein zerbrechliches Menschlein –, dann könnte sie ihn vielleicht ganz und gar aufnehmen, mit allem, was er zu bieten hatte. Am liebsten wollte er es auf der Stelle ausprobieren.
Verfluchter Mist, die Wirkung seiner letzten Injektion war kaum noch fühlbar! Er verwandelte sich von einem emotionslosen Soldaten in ein Sexmonster! Außerdem fühlte er sich mit jeder Minute schwächer. Er brauchte eine Ampulle, sofort!
Auf einmal löste sich ihre Starre und sie versuchte, sich freizukämpfen. »Hast du mich genug begafft, Krieger? Lass mich endlich los und geh zu deinen Männern zurück!«
Aha, Melina hatte sie observiert und kommen sehen. Er hatte sich also nicht getäuscht, als er sich beim Betreten des Gebäudes beobachtet gefühlt hatte.
Während sie in seinem unnachgiebigen Griff zappelte, pressten sich ihre festen Brüste an seinen Oberkörper.
»Lass mich los!«, rief sie erneut und versuchte, ihm zwischen die Beine zu treten, indem sie ihr Knie anzog.
Okay, er hatte sich wohl geirrt. Sie wollte ihm wehtun.
Sofort packte er sie an beiden Handgelenken, um ihre Arme über dem Kopf an den Schacht zu nageln. Ja, so wollte er sie nehmen, auf der Stelle!
In seiner Hose wurde es eng, verdammt eng sogar. Shit, er hatte nicht mehr gewusst, wie sich das anfühlte! Fantastisch, aufregend, erregend. Leider konnte etwas so Schönes auch schlimme Erinnerungen wachrufen, und Fury zog sie alle heran und rief sich jeden düsteren Moment seines Lebens in den Sinn, um sich abzukühlen.
Leider half das kein bisschen.
Fuck, seine »Ausstattung« hatte ihn zu einem Freak in Royal City und dem Toyboy einer sexgeilen Senatorin gemacht! Hatte er das etwa vergessen?
»Du erzählst mir jetzt mehr von dieser Huntress-Sache«, befahl er rau. Dabei roch er möglichst unauffällig an ihrem Haar oberhalb ihres Ohres, das durch ihre schwarzen Strähnen spitzte. Melina war wirklich mutig und er bewunderte sie für den Angriff. Er würde genauso um sein Leben kämpfen wie sie, wenn er noch einmal vor laufenden Kameras in so einer verfluchten Sex-Show auftreten müsste. Er wollte nie wieder begafft werden wie eine Jahrmarktsattraktion.

Und ein Schnipsel aus Melina´s Sicht:

Das war also Sabres Hauptquartier? Ein Bordell?
Melina staunte nicht schlecht, als Fury sie in das von außen unscheinbare Gebäude zog, doch von innen kam es ihr gleich bekannt vor. Die warmen Lichter, die Bilder von nackten Paaren in allen möglichen Stellungen an den Wänden …
Diverse Reportagen hatten hin und wieder einen Einblick in das Leben der Warrior geboten und das hier war ein Etablissement, in dem sie sich in ihrer Freizeit austoben konnten. Die Krieger, die im Dschungel gekämpft und ihre Stadt vor Eindringlingen beschützt hatten, durften besondere Privilegien genießen. Deshalb hatten auch nur diese Warrior »Aufbaumittel« erhalten. Es gab zwei, eigentlich drei Arten von Injektionen: gewöhnliche Vitaminpräparate und zwei besondere Ampullen. Die eine enthielt einen Zusatzstoff, der Emotionen betäubte und die Libido unterdrückte, die andere bewirkte das Gegenteil. Sie machte hemmungslos und wurde vor dem Umsturz den Show-Warrior verabreicht. Das Volk hatte diese Sexdarbietungen geliebt, in denen Huren oder Sklavinnen von den Kriegern genommen oder sogar vergewaltigt worden waren. Und nun führte Sabre diese »Tradition« fort.
Mel erschauderte. Welchem Warrior würde sie zum Fraß vorgeworfen werden?
Fury?

Während ihres Fußmarsches durch die Stadt hatte sie mitbekommen, wie ihr Entführer hieß. Fury hatte sie in Handschellen neben sich hergezogen und jeden angeknurrt, der sie anfassen wollte. Ließ sein Name auf seinen Charakter schließen? Dass er wild und unbeherrscht war?


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