Mittwoch, 2. November 2016

Autorenvorstellung - Buchvorstellung Ria Wolf - Halloween Party

Guten Morgen ihr Lieben,

wie schnell die Zeit  doch vergeht.


Dieser Moment..:


Heute sind wir leider schon am letzten Tag der Veranstaltung angekommen, aber bevor sie schon wieder zu Ende ist, habe ich noch einiges für euch geplant :)





Heute möchte ich euch als erstes die liebe Ria Wolf vorstellen

Ich wurde 1964 geboren und lebe am Fuße des beschaulichen Teutoburger Waldes. Seit ich lesen kann, liebe ich es, mich von Geschichten mitreißen zu lassen. Damit hat mich auch die Faszination gepackt, selbst Charaktere zu entwerfen und turbulente Handlungen durchleben zu lassen. Im Laufe der Jahre habe ich viele Romane einfach für mich selbst geschrieben, wovon seit 2014, ermutigt durch einen Verlag, nun einige dieser Babys, sowie auch neue Romanideen, veröffentlicht werden.
Ich hoffe, meinen Lesern bereiten die Geschichten so viel Vergnügen, wie mir das Kreieren und Schreiben.


Ihre Werke 


Keltische Nächte von [Wolf, Ria]
 Als es Ellen Bruckner nach einem Sturz in die Trave wieder an Land schafft, findet sie sich in einer ihr völlig fremden Welt wieder. Sie wähnt sich im Koma und erlebt einen schrecklich realen Albtraum, in dem sie sich im Jahre 1235 in Lübeck befindet. Bald schon wird sie des Teufels bezichtigt und ihr harmloses Kampfsporthobby zu einer Überlebensfrage. 
Der Geächtete Däne Mikael Ranulfson nimmt die merkwürdige aber wunderschöne junge Frau in Not bei sich und seiner Truppe auf. Sie fasziniert und bezaubert ihn gleichermaßen. Er möchte nicht nur ihre Kampfkunst erlernen, sondern sie beschützen und in seinem Leben behalten. Doch Niedertracht und Verrat sowie mächtige Feinde lauern, und gemeinsam müssen Ellen und Mikael nicht nur für ihre Liebe, sondern auch für ihr Schicksal kämpfen.




Der Chauffeur - Ein Bodyguard für die Liebe von [Wolf, Ria] Jason Connors, Inhaber eines erfolgreichen Security Unternehmens hat sein Business und sein Leben im Griff. Er mag keine Überraschungen, gilt als penibel und diszipliniert. Um einem Freund einen Gefallen zu tun, übernimmt er vorübergehend einen Job als Chauffeur bei der erfolgreichen Liebesromanautorin Lenara Larkmann. Als er feststellt, dass es sich bei seiner Klientin nicht um ein verwöhntes Luxusweibchen handelt, sondern um eine charmante, zurückhaltende und bodenständige Frau, muss er feststellen, dass sie ihm emotional, als auch beruflich, sehr gefährlich werden könnte. Aber nichts kann seine Professionalität ins Wanken bringen - oder vielleicht doch?





Beloved Escort - Lügen von [Wolf, Ria] ‚Rette mein Herz und meine Seele, bevor ich vergesse, was wirklich wichtig ist.‘

Annis Lebenserwartung steht unter keinem guten Stern. Und ihr läuft die Zeit davon. Mit der Tatsache hat sie sich abgefunden, nicht aber damit, als Jungfrau zu sterben. Sie möchte wenigstens noch erfahren, wie es ist mit einem Mann zu schlafen. Nicht einem verkorksten Callboy, wie ihr geraten wird, sondern mit einem wie dem charismatischen Stallbesitzer Lukas, bei dem sie ihr altes Pferd untergebracht hat.
Lukas führt ein Doppelleben. Nachts ist er feinfühliger Escort-Profi im Erfüllen erotischer Frauenfantasien, tagsüber der distanzierte Hofbetreiber und Investmentbanker. Ein Unfall bringt ihm die freche Anni näher. Sie berührt ihn anders als alle bisherigen Frauen, tief in seinem Herzen. Etwas, wonach er sich schon lange sehnt. Doch kann er eine Zukunft mit ihr planen oder kehrt sie ihm den Rücken, wenn sie von seinem heimlichen Job erfährt? 


Viele Geheimnisse und Hürden stellen sich der Liebe eines reservierten Investmentbankers und einer naiven Frau mit Galgenhumor in den Weg. Annis Jungfräulichkeit und Lukas’ Doppelleben als Callboy sind nur zwei davon.

Ein paar Einblicke in diese vielversprechende Story, die ich in Kürze auch rezensieren werde für euch :)

Einblick Nummer 1

Anni

Ihr Nacken begann zu prickeln. Ein Blick in sein Gesicht zeigte, dass er sie unter halbgesenkten Lidern beobachtete. Seine Augenfarbe wirkte plötzlich viel dunkler, intensiver. Jeder seiner Atemzüge lief wie eine seichte Welle von seinen Schultern bis zu seinen Hüften. Was für eine animalische Ausstrahlung. Fehlte nur noch ein tiefes, rollendes Knurren, das die Stille zwischen ihnen ausfüllte. Wusste er, was seine Nähe in ihr bewirkte?
„Wartet nicht eine Schlange von Verehrern, die dir ihre Hinterteile für einen Vergleichstest hinhalten möchten? Sie sind bestimmt enttäuscht, dass du deine Zeit lieber bei Katzen im Heu verbringst, als bei ihnen. Zumal sie deine Aufmerksamkeit schon mit halbnackten Stallburschen über deinem Bett teilen müssen.“
Seine Stimme war dem rollenden Knurren verdammt nah und jagte ihr weitere schöne Schauer vom Scheitel bis zu den Sohlen. Irrte sie sich oder hatte da tatsächlich eine Spur von Eifersucht mitgeschwungen? Nein. Das verwechselte sie wohl aus Wunschdenken mit seinem Sarkasmus.
„Davon weiß ja keiner, außer dir jetzt.“
Überraschung zeigte sich in seinem Blick. „Das heißt, dieses Jahr hat noch kein Kerl in deinem Bett gelegen? Lässt du dich lieber in ihre einladen?“
Jetzt bloß nicht irgendwie verraten, dass sie noch Jungfrau war, sonst machte sie sich bestimmt lächerlich. Aber dass er annahm, sie triebe es ständig mit verschieden Typen, schmeckte auch bitter. Da hatte sie sich mit dem losen Spruch vom Vergleichstest in ein ungünstiges Licht gerückt.
„Dieses Jahr hat mich außer deinem noch kein Hintern zum Reinbeißen gereizt. Meine Intuition sagte mir stets, dass unter den scharfen Schalen auch nur langweilige Sekundenrammler stecken.“
„Auch nur? Noch keinen getroffen, der sein Handwerk beherrscht?“
„Ja.“
In der Stille, die zwischen ihnen eintrat, hätte man eine Stecknadel fallen hören können. Das Schnurren der Katzen klang darin übertrieben laut, wie auch jedes kleine Knistern der Heuhalme. Sie spürte seine Blicke über ihren Körper streichen, auf ihrem Busen verweilen, dann langsam zu ihrer Hüfte schweifen. Allein davon begann das Blut konzentriert zwischen ihren Beinen zu pulsieren.
„Stümper“, gab er leise von sich.
Mieze strich weiter an seiner Haut auf und ab. Ein Seufzer kam tief aus seiner Brust. Unvermittelt setzte er sich auf, kniete sich über Anni und drückte ihre Handgelenke neben ihren Kopf nieder. Sanft, aber mit Nachdruck. Die Intensität seines Blickes fesselte sie jedoch weit mehr, er ließ ihren nicht für einen Wimpernschlag los. Sie hielt die Luft an, weil atmen diesen traumhaften Moment nur stören konnte. Langsam senkte er seinen Kopf zu ihr hinunter. Seine Lippen streiften ihr Ohr, lösten eine Hitzewelle aus, die wie ein Tsunami durch ihren ganzen Körper rollte.
„Hast du für heute Abend noch irgendwelche Pläne?“
Selbst wenn, würde sie die jetzt alle canceln. „Nein.“
Er richtete sich auf und zog sie an den Handgelenken hoch. „Dann komm.“

Einblick Nummer 2

Lukas
Spielte ihm die Erschöpfung einen Streich oder war das tatsächlich Anni, die dort durch die Regalreihen schlich? Ungeschminkt, in einem modischen Verbrechen von braunkariertem Billigpulli und abgewetzter Schlabberjeans? Doch, sie war es, kein Zweifel. Das Ungeschminkte stand ihr hervorragend, die Klamotten passten allerdings besser in eine Mülltonne. Konzentriert studierte sie die Auswahl an Konserven. Eine Suppendose klemmte unter ihrem Arm.
Eigentlich war er absolut nicht in Stimmung, ihr jetzt über den Weg zu laufen. Morgens um sieben hätte er hier, an der Tankstelle, auch am wenigsten damit gerechnet. Er war todmüde, verwirrt und wollte seine Kleidung loswerden, die den Geruch der verdammten Villa an sich trug. Außerdem wollte er mit seinem eigenen Gel duschen, bis ihm das Fleisch von den Knochen fiel. Er griff nach dem Grund seines Stopps, einer Flasche Jim Beam, um damit vorm Einschlafen jede Geschmackserinnerung und jedes Denken auszulöschen. Anni hatte ihn immer noch nicht bemerkt. Möglicherweise kam sie auch gerade von einer anstrengenden Nacht, hatte sich von ihrem Lover Klamotten für den Heimweg ausgeliehen und litt unter morgendlichem Tunnelblick.
Er stellte sich hinter sie und raunte ihr zu: „Guten Morgen, Prinzessin Selbstgerecht.“
Sie kreischte auf, fuhr zu ihm herum und ließ die Dose fallen. Aus weit aufgerissenen Augen starrte sie ihn an, wurde kalkweiß, im nächsten Moment amüsant dunkelrot.
„Gott, Stacheldraht, hast du mich erschreckt.“
„Gott Stacheldraht ist eine gewaltige Beförderung. Wolltest du wirklich Möhrensuppe zum Frühstück essen? Nimm dir lieber ein paar Roggenbrötchen, Eier, Quark und Briekäse mit. Du bist viel zu dünn.“
Ihr Blick flog zu den genannten Leckereien, dann sah sie rasch auf den Boden und hob die Dose auf. „Ich hab mein Portmonee vergessen und nur ein paar Cent in der Hosentasche. Für die Suppe reicht es gerade.“
„Warum wundert es mich nicht, dass du ohne Geld losrennst.“ Er nahm Eier, Quark und Käse aus der Kühlung und rief der Angestellten zu: „Packen Sie bitte acht Roggenbrötchen ein!“
„Ich will nicht, dass du Geld für mich ausgibst!“
„Ich schlage es auf die nächste Stallmiete auf, wenn du damit besser klarkommst.“
Er nahm ihr die verbeulte Dose aus der Hand und stellte sie ins Regal zurück.
„Du müffelst nach billigem Parfüm, hast einen fetten Knutschfleck oder sowas am Hals und siehst ganz schön zerknittert aus. War die Dame der Nacht sehr anstrengend?“
„Korrektur, ich rieche nach sauteurem Parfüm. Bist du gerade aus dem Bett eines Sekundenrammlers gefallen und in seinen Klamotten geflüchtet?“
„Korrektur, ich bin aus meinem Bett gefallen.“
Er bezahlte den Einkauf, legte die Hand an Annis Rücken und schob sie zur Tür hinaus.
„Kommt dir nicht der Gedanke, dass ich hier noch nicht fertig bin?“
„Du hast doch gar kein Geld mit, also bist du fertig.“




1 Kommentar:

  1. tolle Vorstellung der Autorin und ihrer Werke... jammer heul..meine HaWiLi und LeWiLi... seufz..;-)

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