Dienstag, 7. März 2017

Buchvorstellung Tabea S. Mainberg - Die Eislady

Eislady - brennende Sehnsüchte: Erotischer Liebesroman



Preis: 0,99 Euro E-Book
Länge: 163 Seiten
Erschienen: 1. März 2017


Klappentext:

Die Eislady erliegt der bittersüßen Verlockung und erlebt die Leidenschaft einer bizarr-erotischen Beziehung mit ihrer wiedergefundenen Jugendliebe Tyler.

Grace‘ Vorhaben, sich auf eine glückliche und ehrliche Partnerschaft mit Tyler einzulassen, will ihr nicht gelingen. Obwohl er sie auf Händen trägt, verfällt sie erneut in ihre alten Muster der Unnahbarkeit. Eine Trennung der beiden ist das traurige Ergebnis.

Verzweifelt ringt Grace nach Antworten auf die schmerzende Frage: Warum sie keine Gefühle zulassen kann? Warum sie abermals das zerstört, was sie liebt? Auf der Suche nach Auswegen und ihrem wahren ICH gerät sie in große Gefahr.

Ihre Erlebnisse gehen unter die Haut und werfen viele Fragen auf. Wird Tyler verstehen, was sich hinter Grace kühlen Fassade verbirgt? Schafft er es, ihr Eis zum Schmelzen zu bringen? Und wird Grace den Schatten ihrer Vergangenheit entkommen?

Die Geschichte ist in sich abgeschlossen. Jedoch empfiehlt es sich, den ersten Teil zu lesen. Der Roman enthält eindeutige erotische Szenen – auch aus dem BDSM-Bereich.

 Leseprobe:

(In einer Hotelbar)
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Warum werde ich nervös, fragte sie sich verwundert. Er ist doch gar nicht mein Typ. 
Ein paar Minuten später stellte der Barkeeper mit einem Lächeln ein weiteres Glas Whiskey vor sie. »Der Herr«, er zeigte mit einer Kopfbewegung in die Richtung des dunkelhaarigen und charismatischen Fremden, »lädt Sie ein.« 
Für gewöhnlich reagierte sie auf eine solche Anmache allergisch. Irgendetwas an ihm reizte Grace und sie nahm das Getränk an. Sie nickte ihm freundlich zu. Überraschenderweise blieb er sitzen, aber sein Blick haftete auf ihr. Ein Schmunzeln umspielte seinen Mund. Ihr lief ein Schauer den Rücken herunter. Was war das? Unsicher schaute sie weg. Ein unerklärlicher Drang veranlasste sie jedoch, erneut den Augenkontakt zu suchen. Von ihm ging eine prickelnde Anziehungskraft aus. Unruhig spielte sie an ihrem Ring und nippte am Glas. Obgleich sich in ihr die erhoffte Ruhe ausbreitete, rührte sie sich nicht. Langsam leerte sich die Bar. Der Klavierspieler hatte sich ebenfalls verabschiedet. 
Seine schwarzen Augen begannen ein stummes Spiel der Verführung. Sie konnte es sich nicht erklären, warum es in ihrer Magengegend immer mehr kribbelte und sie verspürte Lust, darauf einzugehen. Gedanklich fing sie an, die Blicke zu interpretieren. 
Woher kommst du? Du bist sexy. Ich weiß, dass ich dich nervös mache. Es bereitet mir viel Vergnügen. 
Mit ihren Händen lockerte sie ihre Haare auf. Ihre Zunge benetzte die Lippen. Glücklicherweise hatte sie noch einmal Lippenstift aufgetragen. 
Du hast einen schönen Körper, das kann ich erkennen. 
Sie schluckte, weil sie in erotische Fantasien abglitt. Ob die Ursachen ihre Erschöpfung und die einsetzende Wirkung des Alkohols waren, vermochte sie nicht zu sagen. Es fühlte sich aufregend an. 
Ich werde dich verwöhnen und es dir gut besorgen. 
Oje, was schossen ihr gerade für Spinnereien durch den Kopf? Sie musste sich zurückhalten, um sich nicht zu ihm zu setzen. Fatalerweise ahnte sie, dass er ihre Gedanken erriet. Dieser Unbekannte besaß ein hohes Maß an Empathie und er beherrschte die Kunst des Flirtens. Grace verfolgte, wie er sich mit dem Barkeeper austauschte und anschließend zu dem Flügel ging. Seine Gestalt umgab etwas Geheimnisvolles. Lächelnd setzte er sich und klappte den Deckel auf. Erneut trafen sich ihre Blicke. 
»Was wünschen Sie sich?« Die Stimme klang sympathisch und er sprach akzentfreies Englisch.
Sie entschied, dass nun der richtige Zeitpunkt sei auf ihn zuzugehen und trat mit einem charmanten Lächeln an das Piano heran. 
»Sie haben ein bezauberndes Lächeln.« 
Ihre Wangen erröteten. »Danke.« Sie flüsterte, da sie sich sorgte, die magische Stimmung zu zerstören. »Ich überlasse Ihnen die Auswahl. Ich vermute, Sie werden meinen Geschmack treffen.« Die Fragen nach dem Warum und Wieso rückten für Grace in den Hintergrund. Ich will harten Sex!

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Weitere Einblicke 



Eifersucht ist Angst vor dem Vergleich.
(Max Frisch)

Ein Zitat, welches fatale Folgen haben kann …

(…) Suchend schaute sie sich nach Tyler um. Er stand in einer Ecke und unterhielt sich angeregt mit Cathy Larson. Neidvoll registrierte Grace, dass sie im wahren Leben tatsächlich umwerfend aussah. Ohne es zu wollen, durchzog sie ein Hauch von Eifersucht. Die beiden schienen sich bestens zu verstehen. Mach jetzt keinen Fehler, mahnte die Stimme des Friedens in ihr. Selbstbewusst trat sie an Tyler und Cathy heran. »Tyler, Schatz, schön dich zu sehen.« Was lässt du denn da los? Oh Mann … Tyler drehte sich herum und schien überrascht. Niemals zuvor hatte sie ihn so genannt. Grace ärgerte sich über ihre unbedachte Formulierung, da es nach Reviermarkierung roch.
»Grace, du bist ja schon da.« Er lächelte.
»Störe ich?« Mann, hör auf zu zicken!
»Nein, nein!« Tyler begrüßte sie mit einem flüchtigen Kuss. »Darf ich dir Cathy vorstellen?«
Ruhig bleiben Grace!
»Hallo Grace, du bist also der Ersatz für Charles?« Sie lachte und ihre weißen, geraden Zähne blitzten auf.
Künstlich gebleicht und erste Fältchen hat sich auch um die Augen! »Guten Tag, Grace Middleton. Ja, ich vertrete ihn.« Steif reichte sie der Modelmama die Hand. »Ich freue mich, Sie persönlich kennenzulernen.« Small-Talk-Lügnerin! Sie verspürte wenig Motivation, sich dem legeren Du anzuschließen. Tylers Blick ignorierte sie. Cathy Larson stellte keine Freundin dar, sondern ein Businesskontakt. So sollte er das ebenfalls sehen, dachte sie grimmig. Das Teufelchen der Eifersucht fuhr seine Antennen aus, um jede Regung genauestens zu analysieren und abzuspeichern.
»Wollen wir gemeinsam zum Lunch gehen?«, fragte Tyler. »Dann können wir uns über den weiteren Verlauf austauschen und dich auf den neusten Stand bringen.«
Obwohl in Grace Enttäuschung aufkam, da sie lieber allein mit ihm gewesen wäre, nickte sie.
»Eine wundervolle Idee«, flötete Cathy und hakte sich bei Tyler ein. »Ich sterbe vor Hunger.«
Die künstlich übertriebene Lockerheit ging Grace sofort auf die Nerven. »Eine gute Idee, ich schließ mich gern an.« Sie verzog keine Mine.



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