Sonntag, 25. Juni 2017

Interview mit der lieben Katharina Klimt


Liebe Katharina Klimt

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.


Ich freu mich sehr, dir heute einige Fragen zu stellen und denke auch meine Leser sind schon sehr gespannt.

1. Zu Beginn stell dich doch bitte kurz selbst vor. :)

Klimt, Katharina. 44 Lenze jung, kann sitzen und sprechen – zuweilen sogar schreiben.


2. Wie kam es dazu, dass du zu schreiben anfingst? Hattest du eine bestimmte Person die dich ermutigt hat dein Vorhaben in die Tat umzusetzen? Wolltest du schon als Kind Bücher schreiben?

Ich kam zum Schreiben wie die Jungfrau zum Kinde: Eines verregneten Tages saß ich an meinem auch schon etwas nassen Schreibtisch (das Fenster war offen) und dachte mir: Schreiben könntest du auch mal probieren! Und dann schrieb und schrieb und schrieb ich. Zuerst Einfaches: Einkaufslisten, Strafzettel (voll lustig, wenn man die Gesichter der Autofahrer sieht), Rechnungen (auch für die, die gar keine bekamen, aber der Übung wegen!) usw. Ich kann also mit Fug und Recht behaupten: Ich wollte schon immer schreiben!


3. Gibt es einen bestimmten Ort, wo du dich zum Schreiben zurückziehst? 

An den verregneten Schreibtisch. Aber nur, wenn Sonne scheint.


4. Unter meinen Lesern gibt es bestimmt auch den ein oder anderen, der selbst schon mal zumindest angefangen hat etwas zu schreiben und irgendwann an eine Stelle kam wo er nicht mehr weiter wusste. Hattest du jemals einen solchen Moment? Wenn ja, wie gingst du damit um bzw. hast du für unsere Leser einen Tipp, wie man wieder die Schreibfeder schwingen lassen kann? 

Das geht ganz einfach: In solchen Momenten absolute Ruhe bewahren! Gaanz ruhig bleiben. Wirklich voll -kom - men ruhig … rrrrrchchchch … WAAA! Wo waren wir stehen geblieben? Ach so: Also, bei Schreibblockaden absolut ruhig bleiben!


5. Dein Debüt war „Sommer im Kopf“, magst du die Geschichte einmal mit 2-3 Sätzen beschreiben und wie sie entstand?

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen und Text„Sommer im Kopf“ ist eine bezaubernde Liebesgeschichte von der frechen und fünfzehnjährigen Mika, die schwer erkrankt in einer Klinik liegt. Ihr Leben ändert sich, als sich ein pummeliger Achtzehnjähriger in ihr Zimmer verirrt. Janus nimmt sie im Schlafanzug ins Kino, entführt sie auf den Balkon einer Luxussuite und trifft sich heimlich mit Mika im Untersuchungszimmer. Total durchgeknallt, der Typ. Janus eben.

Der Roman entstand aus einer preisgekrönten Kurzgeschichte.


Bild könnte enthalten: Text
6. Es klingt vom Klappentext her schon mega traurig und dramatisch – Krankheit gegen Liebe – wie würdest du die beiden Protagonisten beschreiben?

Es ist superwitzig, sinnlich – aber auch traurig. Protagonisten siehe vorhergehende Frage.


7. Hast du einen Einblick?

Nein, einen Ausblick. Du weißt schon, den von meinem verregneten Schreibtisch aus dem Fenster. Leseproben von „Sommer im Kopf“ gibt es übrigens auf der Facebook-Buchseite. Die heißt sogar genauso: Sommer im Kopf 😉.


8. Dein zweites Buch heißt Küssen ist Sünde und ist dieses Jahr im Juni erschienen, um was geht es und wie entstand die Idee?
Bild könnte enthalten: 1 Person, lächelnd, Text
„Küssen ist Sünde“ handelt von der fünfundzwanzigjährigen Krankenschwester Anna, die just an ihrem Geburtstag ihren Freund beim Fremdgehen erwischt. Hals über Kopf springt sie deshalb in einen wartenden Reisebus, also ohne nachzudenken (Annas absolute Stärke), und trifft dort auf Samuel, einen faszinierenden jungen Mann. Der nimmt sie kurzerhand mit ins märchenhafte Florenz. Da gibt es nur ein kleines Detail … Samuel ist angehender Priesterkandidat. Anna verliebt sich und das Abenteuer beginnt.

Die Idee entstand aus der Vorgabe, etwas über eine gutaussehende männliche Jungfrau zu schreiben. Da glitten dann meine Gedanken zum Priestertum – und Samuel war geboren.



9. Hattest du schon öfters mal eine Idee für ein Buch oder war es deine erste Idee, die auch direkt Gestalt annahm?

Standardantwort: Ideen habe ich ständig! Meine Antwort: Mit guten Ideen ist es wie mit einem scheuen, kleinen, süßen Reh. Man muss sich vorsichtig ranpirschen, dann sein großes Jagdgewehr in Anschlag bringen … und jetzt nicht mit der Wimper zucken! Genauere Details erspare ich meinen Lesern lieber …



10. Direkt am eigenen Geburtstag den Freund mit einer anderen zu erwischen muss schrecklich sein, hattest du für Anna einen Bezug zur Realität im Kopf? Eine Person, der ähnliches passiert ist oder war es da bloß deine Fantasie?

Haha. Hahaha. Das ist mal eine gute Frage! Die Geschichte beruht auf einer realen Begebenheit, die ich Eins zu Eins … aber das langweilt doch den Leser! Schnell wieder zu den interessanten Fragen wie „Hast du schon als Kind geschrieben?“


11. Wie würdest du dein Buch in einem Satz einem möglichen Leser beschreiben? Was macht es besonders lesenswert?

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mich meinen Lesern nicht anbiedere. Sie müssen diesen superwitzigen und himmlisch sinnlichen und äußerst spannenden Roman nicht lesen! „Küssen ist Sünde“ nicht lesenswert! Absolut nicht!


12. In welchem Genre dürfen wir Küssen ist Sünde einordnen?

Ganz klar: Liebeserotikyoungadultromancedramabestseller-Roman


13. Gibt es eine Lieblingsstelle, die du mit uns teilen magst?

Meine Leser schlagen mir immer neue vor. Es scheint also einige in dem Roman zu geben. Ich kann mich einfach nicht entscheiden. 

Bild könnte enthalten: 1 Person, lächelnd, Text

14. Hast du schon weitere Ideen für die Zukunft?

Da wären wir wieder beim scheuen Rehkitz. Ich habe schon nachgeladen …


Noch ein bisschen Persönliches:


15. Veröffentlichst du deine Werke als Self-Publisher oder in einem Verlag? Wenn ja in welchem Verlag? 


Meine Bücher erscheinen unter BookRix. Dort sind auch extra lange Leseproben zu lesen:






16. Ist das Schreiben zurzeit dein Hauptberuf? Wenn nein, was machst du beruflich? 

Ich bin freiberufliche Grafikerin. 


17. Gibt es ein bestimmtes Ritual beim Schreiben? Hörst du Musik oder brauchst du etwas bestimmtest um dich auf deine Ideen konzentrieren zu können? 

Ich schenke meine Kaffeetasse in einem Winkel von 122,5° ein. Nur dann ist der Tag gerettet. Musik höre ich beim Schreiben kaum. Das mögen die Stimmen in meinem Kopf nicht.


18. Viele Autoren machen sich Notizen und schreiben erst dann am PC. Bist du genauso, oder schreibst du einfach drauf los? 

Ich schreibe hauptsächlich im Bett. Manchmal schlafe ich dabei ein. Aber ich träume meist, dass ich weiterschreibe – also alles in Butter!


Und nun zum Abschluss noch ein paar kurze Vorlieben:


Chips, Gummibären oder lieber Schokolade? 

Wieso oder?

E-Book oder das gute alte Papier? 

Wieso oder?

Jeans oder Rock? 

Ich verbitte mir solch intime Fragen!

Lieblingsort auf der Welt? 

20.000 Meilen unter dem Meer. Alternativ: Da, wo mich keiner findet.

Lieblingssong? 

Das ist schwierig. Vielleicht „Boys of Summer“? Ist mir gerade eingefallen.

Guten Lieblingsautor?

Momentan Truman Capote

Lieblingsfarbe? 

Meiner Schnürsenkel?

Lieblingsessen? 

Schnürsenkel. Mit Pesto-Soße.

Sommer oder Winterkind? 

Herbst natürlich. Alle Guten sind Herbstkinder.

Tee oder Kaffee? 

Wer oder was ist Tee? Ist das zum Einreiben?

Hast du für meine Leser zum Abschluss unseres Interviews noch ein absolutes Lieblingszitat, was du ihnen mit auf den Weg geben möchtest? 

Die Weisheit des Lebens: Es ist immer einer besser. Immer. 

Vielen lieben Dank, dass ich dieses Interview mit dir, liebe Katharina Klimt, führen durfte und du dir die Zeit dafür genommen hast. 

Aber gerne doch. Wo sind die Schnittchen?

Viel Erfolg weiterhin beim Schreiben und ich hoffe, wir werden noch viele weitere tolle Geschichten von dir zu lesen bekommen.

Ob ihr wollt oder nicht …


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