Mittwoch, 2. August 2017

Buchvorstellung Lea Petersen - Rush of Curves - Between 2 Lovers



Wer ist Lea Petersen?

Lea Petersen
Lea Petersen lebt mit ihrer – nach eigener Aussage – verrückten, aber liebenswerten Familie in einer beschaulichen Kleinstadt in der Mitte Deutschlands. Die Autorin sagt über sich selbst: „Ich liebe Erotik – dieses Prickeln, das aus einer Situation heraus entstehen kann – und alles, was damit zu tun hat.“ Aus ihrer eigenen Biografie heraus wandelt sie immer wieder zwischen Europa und den USA. Dies lässt sie in ihre Geschichten mit einfließen – ebenso wie ihre besondere Liebe zu einer großen Bandbreite an Musik.



Rush of Curves – Between 2 Lovers / Gesamtausgabe



Salome weiß nicht, wie ihr geschieht! Das sexy Model ist immer noch hin und weg von dem erotischen Kuss in der Werbeszene mit Josh Munster, dem begehrten Star aus New York. Und auch ihm hat sie mit ihren prallen Kurven völlig den Kopf verdreht … Schon bald erweist sich Josh als dominanter Lover, wie im Rausch bringt er die üppige Rothaarige zu ungeahnten Höhepunkten … Diese Affäre ist verdammt heiß, doch einer ist darüber gar nicht erfreut: Salomes WG-Mitbewohner Grant. Er ist ein echtes Alphatier mit umwerfendem Machocharme, und Salome seine heimliche Traumfrau… Für wen der beiden wird Salome sich entscheiden? 

+++ Die erotische Gesamtausgabe umfasst: „Rush of Curves 1“ + „Rush of Curves 2” + EXKLUSIVES BONUSMATERIAL in einem Buch! +++


Leseprobe Rush of Curves – Between 2 Lovers / Gesamtausgabe, mit freundlicher Genehmigung des Klarant Verlags, Bremen, Lea Petersen 2017 

Salome 

Salome hatte es sich, so gut es ging, in einem der Regiestühle am Rand der grünen Filmlounge bequem gemacht. Gerne hätte sie die High Heels von ihren Füßen gestreift, aber sie wusste, dann hätte sie später keine Chance mehr, in sie hineinzuschlüpfen. Das Korsett, das sie unter dem Kleid trug, zwang sie dazu, aufrecht zu sitzen. Mr. Munster ließ leider auf sich warten. Ihm eilte der Ruf einer männlichen Diva voraus, ebenso wie der des Herzensbrechers. Salome hatte sich im Lauf ihrer Karriere von Modelkollegen ferngehalten. Viel Zeit für eine ernsthafte Beziehung blieb ihr eh nicht. Zwar gab es auch Phasen, in denen sie längere Zeit am Stück Freizeit hatte, aber es wäre immer auf eine Fernbeziehung hinausgelaufen und das wollte sie nicht. Sie konzentrierte sich auf ihre Arbeit. Grant neckte sie zu gerne mit dem zweifelhaften Titel ›deutsches diszipliniertes Fräulein‹. Wobei aufgrund seines Akzents das ›Fräulein‹ zu einem ›Frolein‹ mutierte. Salome hatte sich kleinere Affären gegönnt – schließlich hatte frau ja auch Bedürfnisse –, aber da war kein Kerl dabei gewesen, an den sie wirklich ihr Herz hätte verlieren wollen. Und so waren diese Jahre beruflichen Erfolgs an ihr vorbeigerauscht. Manchmal fragte sie sich, wie lange sie das noch machen wollte. Sicherlich, sie hatte immer noch Spaß an dem, was sie tat, und lebte den Traum vieler junger Mädchen. Aber es war nicht immer nur ein Spaziergang – auch nicht als Plus-Size-Model. Es war harte Arbeit. Sie hatte noch keine Idee, was sie tun wollte, falls es nicht mehr so mit der Karriere bergauf ging. Irgendwie würde es schon weitergehen. Davon war sie fest überzeugt. Ihre Gedankengänge wurden davon unterbrochen, dass am anderen Ende der Halle plötzlich ein Tumult aufkam. Sie sah, wie die Produktionsleiterin Tanya mit großen Schritten auf den Verursacher der Welle der Aufregung zuging. Der Mann, der gerade die Halle betreten hatte, trug abgewetzte Jeans, ein weißes T-Shirt mit einer lässigen Lederjacke darüber und Bikerboots. Sein Haar war goldblond, gewellt und mit dunkelblonden Strähnen durchsetzt. Es war auf diese sexy Art verwuschelt, die Salome daran denken ließ, dass Frauenhände gerade während eines leidenschaftlichen Kusses daran gezogen hatten. Sie konnte sehen, wie Tanya bei dem entschuldigenden Lächeln, das Josh ihr gerade schenkte, dahinschmolz. Innerlich schüttelte Salome ihren Kopf. Zugegeben, Josh war ein Hingucker, aber sie persönlich mochte unzuverlässige Menschen nicht. Fast eine Stunde verspätetes Erscheinen zu einem Drehtermin ging gar nicht. Natürlich gab es immer mal Umstände, die das verursachen konnten, aber Salome hatte in diesem Fall nichts dergleichen mitbekommen. Sie hatte nur gehört, wie sich die Visagistin und die Stylistin darüber unterhalten hatten, dass sie sich ruhig Zeit lassen konnten, da Josh eh nicht pünktlich erscheinen würde. Sie hatten recht behalten. Allerdings hatten sie sich auch darüber unterhalten, wie schnell man ihm alles verzeihen könne. Er besäße diesen unwiderstehlichen Charme. Sie hatten beide geseufzt und weiter von seinen blauen Augen geschwärmt. Salomes Gedanken waren in dem Moment abgedriftet und sie dachte an von einem dichten dunklen Wimpernrand umgebene braune Augen, die aufblitzten, wenn der Besitzer sie anlächelte oder aus vollem Hals lachte. Grant würde so einen Typ wie Josh zum Frühstück verspeisen. Grant war auch kein unbeschriebenes Blatt und dem schönen Geschlecht gegenüber nicht abgeneigt, aber für Salome ließ er alles stehen und liegen. Sie fragte sich manchmal, wie es wohl wäre, wenn sie diese Grenze der Freundschaft überschreiten würde. Ungehalten runzelte sie ihre Stirn. »Ich habe mich noch nicht mal vorgestellt und doch werde ich schon mit Stirnrunzeln begrüßt?«, hörte Salome eine melodische, tiefe Stimme. Sie blickte auf und verstand mit einem Mal, warum die Visagistin und die Stylistin so ins Schwärmen geraten waren. Dieser Mann, der vor ihr stand und ihr lächelnd seine Hand entgegenstreckte, strotzte, jetzt, da er ihr so nahe war, nur vor Charme. Das bezaubernde Lächeln auf seinen Lippen ließ seine dunkelblauen Augen mit dem schwarzen Irisrand leuchten. Salome räusperte sich und ergriff die Hand, um die Willkommensgeste zu erwidern. »Nein, nein … das Stirnrunzeln hatte nichts mit …« Der angefangene Satz blieb in der Luft hängen, da sie plötzlich nicht wusste, ob sie ihn duzen oder siezen sollte. Wundersamerweise schien Josh genau das bemerkt zu haben. »Sag einfach Josh! Mr. Munster ist mein Vater.« Diese dunkelblauen Augen in dem männlichen und doch zugleich engelsgleichen Gesicht blitzten nun amüsiert auf. Salome konnte nicht anders, als leise loszukichern. »Okay, erwischt! Also, Josh: Das Stirnrunzeln hatte nichts mit dir zu tun. Noch nicht.« Nun lachte sie. Und Josh stimmte in ihr Lachen mit ein. »Noch nicht? Meinst du, ich habe das Potential, dich zu verärgern?« »Wer weiß?«, lächelte Salome und hielt seinem Charme ihr Lächeln entgegen. Sie erhob sich aus dem Stuhl. In dem Moment erschien Nora. 


JOSH 

Josh war von der Leichtigkeit überrascht, mit der Salome ihren prallen Körper aus dem Regiestuhl erhob. Irgendwie hatte er erwartet, sie müsse mit den Armen rudern, um den Schwung zu erhalten, aufzustehen, oder im schlimmsten Fall hätte er ihr aufhelfen müssen. Ebenso wie er überrascht war, dass er sie irgendwie hübsch fand. Sie hatte ihm ein offenes Lächeln geschenkt. Die Hand, die seinen festen Händedruck erwiderte, war warm und trocken gewesen. Ihre dunkelblauen Augen ähnelten im Farbton seinen eigenen. Die Art, wie die Visagistin sie geschminkt hatte, ließ sie leuchten. Ihr Lachen war dunkel und rau. Und er wusste, er hatte das Potential, sie zu verärgern. Aber im Moment dachte er nicht daran, sondern war erleichtert, dass dieser Dreh nicht ganz so schlimm werden würde, wie er erwartet hatte. Während Nora mit ihnen die erste Szene zusammen durchging, ließ er seinen Blick über Salome gleiten. Ihr üppiger Busen drohte jeden Moment aus dem verführerisch tiefen Ausschnitt des Abendkleids zu hüpfen. Er ging davon aus, dass ein Korsett unter dem Kleid ihre Taille formte. Das Kleid spannte über ihre ausladenden Hüften und Schenkel. Wider Erwarten stieß ihn dieser Körper nicht ab – er war eher fasziniert. Salome musste seine begehrlichen Blicke mitbekommen haben. Als sich Nora aus dem Blickwinkel der Kamera entfernte, sodass sie den ersten Anlauf für die Anfangsszene nehmen konnten, lächelte Salome ihn keck an und sagte: »In der nächsten Szene wirst du mit offizieller Genehmigung diese ausladenden Rundungen spüren dürfen.« Josh lachte lauthals los, als sich dieses rothaarige Vollblutweib dann mit einem Zwinkern ihres rechten Augenlids auf den auf dem Boden markierten Platz stellte, den sie in dieser ersten Szene einnehmen sollte. Nora forderte Josh energisch auf: »Josh, es ist ja toll, dass ihr zwei so viel Spaß miteinander habt, aber würdest auch du dich bitte auf die Markierung am Boden stellen, so wie wir es gerade besprochen haben?« »Aber sicher doch, liebe Nora.« Er warf der Regieassistentin einen smarten Blick zu und schaffte es dann tatsächlich, sich wieder zu konzentrieren. Zehn Aufnahmeversuche später war die Szene zur Zufriedenheit des Regisseurs im Kasten. Sprechen mussten sie nicht. Salome und Josh sollten sich lediglich schmachtende Blicke zuwerfen. Und das gelang ihnen sogar recht gut. Nach dieser ersten Szene erschien die Visagistin auf dem grünen Drehset und puderte sowohl Josh als auch Salome die glänzenden Stellen im Gesicht ab. Nora nutzte zusammen mit dem Regisseur die Gelegenheit, ihnen nochmals zu erklären, was sie von der nächsten Szene erwarteten. Die Visagistin war mittlerweile wieder in dem Dunkel der Fläche verschwunden, auf der die Scheinwerfer und Kameras standen. Josh gab vor, den Ausführungen des Regisseurs zu folgen. In Wirklichkeit fragte er sich aber, wie sich wohl diese vollen, jetzt gerade rot geschminkten Lippen auf seinem Mund anfühlen würden. Der Regisseur hörte auf zu reden und verschwand auf seinem Regiestuhl in dem abgedunkelten Bereich vor dem Set. Nun war der Moment gekommen, in dem Josh erfahren würde, wie sich diese Lippen tatsächlich auf seinen anfühlen würden. Er und Salome blickten einander tief in die Augen. Sie näherten sich mit ihren Köpfen und fast berührten sich ihre Lippen. Aber anstatt in einem nicht enden wollenden Kuss zu versinken, prusteten sie gleichzeitig vor unterdrücktem Lachen los und hielten sich die Bäuche. »Cut! Cut! Cut!«, rief der Regisseur ungehalten. »Auch wenn wir hier nicht für die nächste Oscarverleihung drehen, bitte ich die Herrschaften doch um etwas mehr Ernst bei der Sache!« Josh und Salome versuchten sich zu beruhigen und atmeten tief durch. Die Visagistin kontrollierte erneut das Make-up Salomes, gab sich zufrieden und verschwand wieder. Josh schloss seine Augen und fokussierte sich auf die bevorstehende Szene. Er meinte, die Nähe Salomes zu spüren. Und tatsächlich, als er seine Augen öffnete, stand sie nah vor ihm. Er blickte direkt in ihre den seinen so ähnlichen Augen und versank darin. In dem Moment war es um ihn geschehen. Sein Körper drängte sich an ihren. Er hatte keine Zeit, verblüfft darüber zu sein, dass der ›Schwabbelklops‹, wie er Salome in seinen Gedanken tituliert hatte, gar nicht schwabblig, sondern fest und prall war. Seine rechte Hand umspannte sachte ihren Nacken, während seine linke auf ihrem unteren Rücken lag und er Salome so an sich drückte. Der Kuss dauerte an. Josh war nicht bereit, diese köstlichen Lippen so schnell wieder freizugeben. Sie korrespondierten perfekt mit seinen. Nun wagte er sogar den Schritt und teilte diese verheißungsvollen Lippen mit seiner Zunge. Unglaublicherweise ließ Salome sich auf diesen Kuss ebenso ein und noch mehr: Sie folgte seiner Aufforderung und ergab sich vollends seinem Kuss. …

Bleibt dabei, später gibt es eine Rezension und ein Gewinnspiel <3

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